Sieben Gründe zum Besuch des Rubenshauses

Im Rubenshaus können Sie seit kurzem sieben neue Top-Ausstellungsstücke bewundern, darunter Malereien von Anthony van Dyck und Jacob Jordaens. Die Stücke, die als Leihgabe gegeben wurden, wurden niemals vorher der Öffentlichkeit gezeigt. Außer den neuen Arbeiten geben wir Ihnen noch sechs andere gute Gründe, um das Rubenshaus zu besuchen.

 

1.       Der Geist von Rubens

Das Rubenshaus ist mehr als ein Museum. Hier tritt man in das Leben des größten Barockkünstlers im Norden der Alpen. In dieser palastartigen Umgebung verbrachte Peter Paul Rubens (1577-1640) 25 Jahre seines Lebens mit seiner Familie und realisierte den Löwenanteil seines Oeuvres. Er war nicht nur ein erfahrener Maler, sondern auch Architekt, Diplomat, enthusiastischer Sammler, Wissenschaftler, Ehemann und Vater.

2.       Selbstporträt von Rubens

Im Vergleich zu seinem berühmten Kollegen Rembrandt malte Rubens bemerkenswert wenige Selbstporträts. Rubens malte vier davon, Rembrandt ungefähr vierzig. Das Selbstporträt im Rubenshaus ist das informellste. Vielleicht diente dieses Werk als ein Modell, das seine Assistenten nachmalen konnten. Es wird um 1630 datiert, das Jahr, in dem Rubens Helena Fourment heiratete. Der Maler war damals dreiundfünfzig Jahre alt.

3.       Clara Serena

Das Porträt von Clara Serena war das Top-Ausstellungsstück der Expo ‘Rubens privat’. Das Rubenshaus erhielt dieses Werk von Rubens nun als langfristige Leihgabe. Das Porträt sorgte im Jahre 2015 für sehr viel Wirbel, als sich herausstellte, dass Rubens das Werk gemalt hatte und nicht ein Nachfolger, wie lange gedacht wurde. Clara Serena war die älteste Tochter von Rubens und Isabella Brant. Sie erlebte eine herrliche Kindheit, starb aber, als sie kaum 12 Jahre alt war, im Jahre 1623.

4.       Ankündigung

Rubens beginnt die Arbeit an dieser Malerei nach seinem Aufenthalt in Italien, wo er unter den Eindruck des Werks der großen Renaissancemaler geraten war. In der Bibel wird erzählt, wie die Jungfrau Maria Besuch vom Engel Gabriel erhielt, der ihr voraussagte, dass sie die Mutter von Christus werden würde. Maria ist in ihrem Wohnzimmer abgebildet. Die häusliche Atmosphäre wird durch das Rohrkörbchen mit Marias Näharbeit und die schlafende Katze rechts unten noch verstärkt.

5.       Das Atelier von Rubens

Das Atelier von Rubens ist einer der Höhepunkte des Rubenshauses. Die Abmessungen des Raumes sind beeindruckend. Vor Ort demonstriert er sein Talent als Maler und Organisator. Lehrlinge, Assistenten und Kollegen unterstützen ihn bei der Produktion seines Werks. Über Rubens Mitarbeiter ist nicht viel bekannt. Wir kennen nur einige Namen, darunter Justus van Egmont (1602-1674). Dieser arbeitete derart gut im Stil von Rubens, dass sein späteres Werk lange Zeit als ein echte Rubens angesehen wurde.

6.       Neue Leihgaben: Von van Dyck bis Jordaens

Seit kurzem können Sie zum ersten Mal ein neues Selbstporträt von Anthony van Dyck (1599-1640) im Rubenshaus anschauen. Das Top-Ausstellungsstück tauchte unlängst im Kunsthandel auf und ist mit dem bekannten Selbstporträt von van Dyck aus der National Portrait Gallery in London fast identisch. Van Dyck war der talentierteste Lehrling von Rubens. Daneben entdecken Sie im Rubenshaus noch sechs andere neue Leihgaben, die niemals vorher zu sehen waren.

7.       Das Rubenshaus

Das Rubenshaus ist eine der bekanntesten Künstlerwohnungen der Welt. Um 1610 entwarf Rubens seinen eigenen kleinen Stadtpalast. Unweit des Meir, damals und heute ein begehrtes Stückchen Stadt. Sie betreten das Rubenshaus durch das Haupttor. Dieses geht auf den eleganten Hinterhof hinaus. Der Portikus verbindet Wohnhaus und Atelier und bildet den beeindruckenden Durchgang zum Garten, einem idealen Ruhepunkt, um Ihren Besuch abzuschließen.

Weitere Informationen

Het Rubenshuis, Wapper 9-11, 2000 Antwerpen
von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

rubenshuis.be
, www.facebook.com/rubenshuis

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Die Rubenskirche schlechthin. Der Künstler gestaltete die größten Teile der Fassade und die Spitze des Turms. Die Barockkirche wurde zwischen 1615 und 1621 von den Jesuiten erbaut.

Das Rubenshaus

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In dem ehemaligen Wohnhaus und Atelier von Peter Paul Rubens ist es, als begäbe man sich auf eine faszinierende Zeitreise in die Lebenswelt des großen Barockkünstlers zu. 25 Jahre wohnte der im deutschen Siegen geborene Rubens mit seiner Familie in diesem palastartigen Gebäude. Hier arbeitete der leidenschaftliche Maler und bildete Generationen von Nachwuchskünstlern aus. Das Museum zeigt nicht nur seine farbenprächtigen Bilder und detailreichen Zeichnungen, sondern auch sein Lebensumfeld mit Wohnräumen und Gärten.

Rockoxhaus

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Dieses Museum war früher das Haus von Nicolaas Rockox. Er lebte im 17. Jahrhundert und war Bürgermeister, Kunstsammler und Freund von Rubens. Im Rockoxhaus ist die Ausstellung „Das goldene Kabinett“ zu sehen. Sie umfasst eine große Zahl von Spitzenwerken vor allem flämischer Maler vom Spätmittelalter vom Barock. Die Gemälde sind Leihgaben des Königlichen Museums für Schöne Künste, das wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten bis 2018 geschlossen ist. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie ein großbürgerliches „Kunstkabinett“ im 16. und 17. Jahrhundert aussah.
Sammlung
Werke von Rubens, Van Dyck, Jordaens, Teniers, Breughel, Metsijs usw.

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