Renaissance und Barok – 16. Und 17. Jahrhundert

Architektonische Reichtümer
 

Spaziergänge durch den historischen Stadtkern von Antwerpen sind ein Fest für die Augen. Von klassischer Perfektion bis zu katholischem Überschwang … die Baustile des 16. und 17. Jahrhunderts sind ein Segen für das Antwerpener Straßenbild.

 

Renaissance – klassische Perfektion

Für den Architekten des 16. Jahrhunderts ist die klassische griechisch-römische Baukunst das Symbol für die perfekte Schönheit. Wie ein Mathematiker berechnet er die idealen Bauverhältnisse und passt die klassischen Formen und Motive des Renaissancestils in seinen Neuentwürfen an. Die Fassadenverzierungen an den spätgotischen Gebäuden De Balans und Spaengien (Grote Markt) sind eine erste vorsichtige Stilübung. Die früheste reine Renaissancefassade ist die des Karbonkelhuis auf dem Groenplaats 33. Das Stadhuis, Hessenhuis und die meisten Häuser auf dem Conscienceplein sind dann wieder jubelnde Schulbeispiele reiner Renaissance.

Barock: ein feuriges Fest

Der flammende Barockstil ist die katholische Antwort auf den kargen Protestantismus. Gold, Marmor und vor allem … aufwändige Schnörkelmotive, oder Voluten – Kirchen gebrauchen sie reichlich in Fassaden und Mobiliar. Auch die kleinere Kaiser- und Sankt-Annakapelle gehen mit dem Trend. Ganz und gar explodiert das Barock in der Carolus Borromäus-Kirche, die Rubens mit einrichtete. Gotische Kirchen wie Sankt-Paulus und Sankt-Jacobus versuchen, mit Verbauungen und Einrichtung eine barockere Ausstrahlung zu erhalten. Auch Bürger verfallen dem Barock. Haus Schockaert (Mutsaardstraat 33) verdankt seine reichliche Ausstrahlung den Fassadenvoluten sowie den Löwenmasken und Girlanden in seiner Pfortenumrahmung. Die spanischen Pforten typisieren die barocken Antwerpener Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts. Bestaunen Sie auch den überschwänglichen Luxus des Hofs von Liere, des De Gulden Passer, vom Rockoxhuis und des Groote Witte Arend.

Contact





Book now

Opening Days

Special opening days

Special closing days

Individual visitors

Price per person:

Reduction rates

Card holders

City Card: .

Groups

Prices

Schools

Prices

Anderem auch für

Hauptbahnhof

Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof, von den Antwerpenern wegen seiner Pracht liebevoll „Eisenbahnkathedrale“ genannt, wurde 1905 eingeweiht. Bemerkenswert ist nicht nur das prunkvolle Bahnhofsgebäude im eklektischen Stil, sondern auch das Glasdach der Bahnsteighalle. Bis 2007 war der Bahnhof ein Kopfbahnhof, aber in jahrelangen Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden unterirdische Gleistunnel angelegt. Dadurch ist der Antwerpener Hauptbahnhof nun auch für Hochgeschwindigkeitszüge geeignet. 2009 kürte das amerikanische Magazin Newsweek den Bahnhof zum viertschönsten
der Welt.

Vlaeykensgang

Vlaeykensgang

Der geheime Vlaeykensgang stammt aus dem Jahr 1591 und verbindet die Hoogstraat, den Oude Koornmarkt und die Pelgrimstraat miteinander. Wenn Sie durch das Tor am Oude Koornmarkt 16 gehen, befinden Sie sich plötzlich in einer ganz anderen Zeit. Früher wohnten in diesem Gässchen die Schuhmacher, die die Notglocke der Kathedrale läuten mussten, und die Ärmsten der Stadt. Jetzt finden Sie hier Antiquitätengeschäfte, Kunstgalerien und das exklusive Restaurant Sir Anthony Van Dyck. Es herrscht dort eine intime Atmosphäre. Das Gässchen ist auch ein beliebter Ort, um den im Sommer stattfindenden Glockenspielkonzerten zuzuhören.

Der Fußgängertunnel

Der Fußgängertunnel

Der Sint-Annatunnel – oder Fußgängertunnel, wie die Antwerpener ihn nennen – wurde im Jahr 1933 eröffnet. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des Ufers kann man den Tunnel noch immer über die authentischen Rolltreppen, die bei der Eröffnung etwas Einzigartiges waren, betreten.

Das mittelalterliche Antwerpen

Das mittelalterliche Antwerpen

Wer das mittelalterliche Antwerpen entdecken möchte, muss an Giebeln und Fassaden vorbeigehen und Gebäude anschauen dürfen. Spuren der frühesten Stadt am Strom enthüllen sich vor allem den alerten Detektiven – auch in Straßennamen und Stadtplänen.

Verwandte inhalte

Verkaufsoffenen Sonntagen

Verkaufsoffenen Sonntagen

An jedem ersten Sonntag des Monats sind viele Geschäfte im historischen Zentrum geöffnet. Konzerte oder kleine Veranstaltungen unterwegs wie das Antwerp Fashion Festival und Models on Wheels machen die verkaufsoffenen Sonntage noch gemütlicher. 

Einkaufszone Historisches Zentrum

Einkaufszone Historisches Zentrum

Im Zentrum Antwerpens geht sowohl Kulturliebhabern als auch Shopaholics das Herz auf. Das historische Zentrum lädt Sie nicht nur zum größten Shoppingcenter der Innenstadt ein, Sie treiben dort auch hübsche Antiquitäten auf.

Märkte

Märkte

Nichts ist so gesellig wie ein Markt. Dort prüfen Sie erst wirklich die Stadt und ihr lokales Angebot. Antwerpen hat eine Menge von Wochen- und Monatsmärkten, die über die ganze Stadt verteilt sind. Eine Empfehlung für den, der das echte Antwerpen erfahren möchte.

Tolle Tipps für einen regnerischen Tag

Tolle Tipps für einen regnerischen Tag

Sie stehen vor einem Dilemma, da es draußen regnet, sie aber nicht drinnen bleiben wollen. Antwerpener lassen sich auf keinen Fall von einem Regen- oder Gewitterschauer aufhalten. Wer bereit ist, dem schlechten Wetter zu trotzen, wird sehen, dass man in dieser Stadt auch mit einem Regenschirm über dem Kopf noch mehr als genug erleben kann. Wir regen Sie gerne mit überdachten und weniger überdachten Tipps an.

Diamantenviertel

Diamantenviertel

Mit Ihrem Stadtführer erleben Sie die Höhepunkte, den Untergang und die Wiederauferstehung der Antwerpener Diamantenindustrie im 19. Jahrhundert. Über den Hauptbahnhof (Centraal Station) laufen Sie zur Diamond Square Mile – das Heim der Diamantenschleifer, Juweliere und Diamantenhändler. Im Diamantenviertel hasten geschäftige Händler durch die Straßen – immer auf dem Weg zur folgenden Transaktion, zum nächsten Geschäft. 

MAS | Museum aan de Stroom

MAS | Museum aan de Stroom

Das MAS wurde genau an der Stelle erbaut, an der die Antwerpener Innenstadt aufhört und der Hafen beginnt. Der 60 mhohe Museumsturm mit seiner eindrucksvollen Architektur ist ein neues Wahrzeichen Antwerpen. Das Thema des Stadtmuseums ist der jahrhundertelange fruchtbare Austausch zwischen der Welt mit all ihren Kulturen und der (historischen und modernen) Hafenstadt. Vom Dach aus haben die Besucher eine überwältigende Aussicht auf Stadt, Schelde und Hafen.

Parken in Antwerpen

Parken in Antwerpen

Antwerpen ist eine tosende Stadt. Und für all die Bewohner und Besucher, die dafür sorgen, dass es sich um eine lebhafte Stadt handelt, sind zahlreiche Parkplätze für Autos erforderlich. Um allen die Möglichkeit zu geben, einen Parkplatz nutzen zu können, sind zahlreiche Parkplätze in Antwerpen gebührenpflichtig.

Als Besucher ist es für Sie wahrscheinlich am besten, einen öffentlichen Parkplatz oder Park und Ride (P+R) zu wählen. Das ist häufig günstiger und mit weniger Sorgen verbunden, als das Parken auf der Straße.