Museum Mayer van den Bergh

Dieses einzigartige Museum wurde für die Privatkollektion von Frits Mayer van den Bergh errichtet. In seinem kurzen Leben legte er vielleicht wohl die wichtigste private Kunstsammlung von Antwerpen an.

Das Sammeln von Kunstwerken wie Gemälden, Skulpturen, Glasfenstern, Handschriften und Wandteppichen war seine Leidenschaft – Fritz Mayer van den Bergh (1858 – 1901) interessierte sich vor allem für Künstler, die im 19. Jahrhundert (noch) nicht allzu bekannt waren.

Dabei bewies er ein ausgezeichnetes Gespür für Talente und spätere Größen ihres Fachs wie zum Beispiel Peter Brueghel. Als van den Bergh plötzlich verstarb, ließ seine Mutter, Henriëtte Mayer van den Bergh das Museum im Stil des 16. Jahrhundert errichten, um das Lebenswerk ihres Sohnes zu bewahren.

Die Fassadenverzierungen im spätgotischen und Renaissancestil erinnern an das goldene Zeitalter Antwerpens.

Contact

Lange Gasthuisstraat 19
Antwerpen
+32 3 338 81 88
http://www.museummayervandenbergh.be/
museum.mayervandenbergh@stad.antwerpen.be

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Museum Plantin-Moretus

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Dieses Museum ist die Fortsetzung der Officina Plantiniana, die von Christoffel Plantijn im Jahr 1555 als erste industrielle Druckerei der Geschichte gegründet wurde. Das Museum wurde von der UNESCO 2005 ins Weltdokumentenerbe aufgenommen. Es zeigt den gesamten Buchherstellungsprozess vom 15. Bis zum 18. Jahrhundert. Das Museum wird zurzeit renoviert und ist deshalb bis zum 29. September 2016 geschlossen.


Liebfrauen-kathedrale

Liebfrauen-kathedrale

Nach 169-jähriger Bauzeit (1352-1521) war es endlich soweit: Die Kathedrale, ein Kunstwerk aus Stein, ragte 123 Meter in die Höhe. Damit war sie das größte gotische Bauwerk der damaligen Niederlande. Noch heute ist sie im Besitz etlicher Kunstwerke, unter anderem von Peter Paul Rubens. Der Maler sorgte auch für die größten Blickfänge innerhalb der Kirche: die „Kreuzaufrichtung“ und die „Kreuzabnahme“. Vor kurzem wurden die 20-Jahre dauernden Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Seither erstrahlt die siebenschiffige Kirche wieder in ihrer ganzen architektonischen Pracht.

Sankt Pauluskirche

Sankt Pauluskirche

Die Sankt Pauluskirche ganz in der Nähe der Schelde, erbaut ab 1639, gehörte einst zum Antwerpener Dominikanerkloster. Höhepunkte der Kirchenausstattung sind die prachtvollen Barockaltäre, die rund zweihundert Skulpturen und die rund fünfzig Gemälde von u.a. Rubens, Jordaens, Van Balen und Van Dyck. Neben der Kirche befindet zich eine “Kalvarienberg” genannte Gruppe lebensgroßer Skulpturen, die die Passion Christi darstellen.

Hauptbahnhof

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Der Hauptbahnhof, von den Antwerpenern wegen seiner Pracht liebevoll „Eisenbahnkathedrale“ genannt, wurde 1905 eingeweiht. Bemerkenswert ist nicht nur das prunkvolle Bahnhofsgebäude im eklektischen Stil, sondern auch das Glasdach der Bahnsteighalle. Bis 2007 war der Bahnhof ein Kopfbahnhof, aber in jahrelangen Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden unterirdische Gleistunnel angelegt. Dadurch ist der Antwerpener Hauptbahnhof nun auch für Hochgeschwindigkeitszüge geeignet. 2009 kürte das amerikanische Magazin Newsweek den Bahnhof zum viertschönsten
der Welt.

Jungfrauen-haus

Jungfrauen-haus

Das Jungfrauenhaus (Maagdenhuismuseum), ein vormaliges Waisenhaus für Mädchen aus dem 16. Jahrhundert, zeigt eine schöne Kunstsammlung aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, darunter Gemälde von Rubens, Van Dyck und Jordaens.

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Das Rubenshaus

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In dem ehemaligen Wohnhaus und Atelier von Peter Paul Rubens ist es, als begäbe man sich auf eine faszinierende Zeitreise in die Lebenswelt des großen Barockkünstlers zu. 25 Jahre wohnte der im deutschen Siegen geborene Rubens mit seiner Familie in diesem palastartigen Gebäude. Hier arbeitete der leidenschaftliche Maler und bildete Generationen von Nachwuchskünstlern aus. Das Museum zeigt nicht nur seine farbenprächtigen Bilder und detailreichen Zeichnungen, sondern auch sein Lebensumfeld mit Wohnräumen und Gärten.

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Das Königliche Museum für Schöne Künste Antwerpen (KMSKA) ist wegen umfangreicher Renovierungs- und Umbauarbeiten bis ende 2018 geschlossen. Große Teile der Museumssammlung sind in zu anderen Sälen umgezogen.

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Antwerpen hat als Modestadt sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene einen hervorragenden Ruf. Dazu haben nicht nur die berühmte Modeakademie und das fantastische Modemuseum, sondern auch inspirierende Geschäftsstraßen und viele Modeevents beigetragen. Die neue Veranstaltung Antwerp Fashion Weekend macht deutlich, warum sowohl Besucher aus den benachbarten Städten, als auch von weit außerhalb Antwerpen zur bedeutendsten Einkaufsstadt Belgiens wählten. 

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Dieses Museum war früher das Haus von Nicolaas Rockox. Er lebte im 17. Jahrhundert und war Bürgermeister, Kunstsammler und Freund von Rubens. Im Rockoxhaus ist die Ausstellung „Das goldene Kabinett“ zu sehen. Sie umfasst eine große Zahl von Spitzenwerken vor allem flämischer Maler vom Spätmittelalter vom Barock. Die Gemälde sind Leihgaben des Königlichen Museums für Schöne Künste, das wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten bis 2018 geschlossen ist. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie ein großbürgerliches „Kunstkabinett“ im 16. und 17. Jahrhundert aussah.
Sammlung
Werke von Rubens, Van Dyck, Jordaens, Teniers, Breughel, Metsijs usw.

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