Das mittelalterliche Antwerpen

<strong>Gefl&uuml;sterte Vergangenheit</strong><br /> <br /> Das &auml;lteste Antwerpen finden Sie nicht in Backsteinen wieder. Und doch g&ouml;nnt die Scheldestadt demjenigen, der weiter schauen darf, einen Blick auf ihre ferne Vergangenheit. Entdecken Sie die Spuren einer mittelalterlichen Stadt am Strom.&nbsp;<br />

 

Die ersten Schritte

Antwerpens älteste Erinnerung geht auf das 2. und 3. Jahrhundert zurück: Damals ließen sich Gallo-Romanen in der Nähe von ‘Het Steen’ nieder. Danach stockt das archäologische Gedächtnis mal kurz … bis zum 9. Jahrhundert, als die Schelde die Mark-Grafschaft Antwerpen physisch begrenzt. Ein irdener Festungswall verstärkte die Grenze - gegen die Normannen. Dahinter entwickelte sich die Stadt, auf einem Ufer, die gegenüberliegende Seite war Jahrhunderte lang Ausland. Das klingt in der Sprache durch: Antwerpener sagen ‚die von über dem Wasser’ als fremdes und feindseliges Volk.

Der Steen – der erste Burggraben

Um sich besser zu verteidigen, baute der Antwerpener het Steen,und er grub einen breiten Burggraben, den er mit einer steinernen Festigungsmauer umgab. Heute bleiben davon nur das „Steintor“ (Steenpoort) und ein paar Mauerfragmente in der Vleeshuisstraat und an der Zakstraat Nummer 6übrig. Die lokale Bevölkerung grenzte ihr Wohngelände mit Wasser (Wasserläufen oder „Ruien“), Toren und Brücken ab und schuf so eine Ruienstad. Die können Sie besuchen… unter der Erde. Auf der 900 Jahre alten Strecke stoßen Sie auf die einzige übriggebliebene mittelalterliche Brücke, die Wijngaardebrug.

Straßen und Bilder

Der Antwerpener Straßenplan ist ein stiller Zeuge. So sind die dreieckige Form des Grote Markt und der größtenteils verschwundene radiale Grundriss typisch für das frühe Mittelalter. Und Straßennamen mit dem Wort -vest verweisen auf die Zeit nach dem 13. Jahrhundert, als Antwerpener ihre Unabhängigkeit im Herzogtum Brabant mit Verteidigungsgräben bestätigen und befestigen durften. Echt fühlbare Zeugen sind die Bilder am Haupteingang der Kathedrale: Eine Ehrung der Menschen, die halfen, das Christentum zu verbreiten.
Sie möchten mehr wissen? Dann surfen Sie mit Ihrem Mobiltelefon nach Antwerpen Doorgrond und finden Sie unter und über der Erde unbewegliches Kulturerbe aus einer fernen oder nahen Vergangenheit. 

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Hauptbahnhof

Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof, von den Antwerpenern wegen seiner Pracht liebevoll „Eisenbahnkathedrale“ genannt, wurde 1905 eingeweiht. Bemerkenswert ist nicht nur das prunkvolle Bahnhofsgebäude im eklektischen Stil, sondern auch das Glasdach der Bahnsteighalle. Bis 2007 war der Bahnhof ein Kopfbahnhof, aber in jahrelangen Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden unterirdische Gleistunnel angelegt. Dadurch ist der Antwerpener Hauptbahnhof nun auch für Hochgeschwindigkeitszüge geeignet. 2009 kürte das amerikanische Magazin Newsweek den Bahnhof zum viertschönsten
der Welt.

Vlaeykensgang

Vlaeykensgang

Der geheime Vlaeykensgang stammt aus dem Jahr 1591 und verbindet die Hoogstraat, den Oude Koornmarkt und die Pelgrimstraat miteinander. Wenn Sie durch das Tor am Oude Koornmarkt 16 gehen, befinden Sie sich plötzlich in einer ganz anderen Zeit. Früher wohnten in diesem Gässchen die Schuhmacher, die die Notglocke der Kathedrale läuten mussten, und die Ärmsten der Stadt. Jetzt finden Sie hier Antiquitätengeschäfte, Kunstgalerien und das exklusive Restaurant Sir Anthony Van Dyck. Es herrscht dort eine intime Atmosphäre. Das Gässchen ist auch ein beliebter Ort, um den im Sommer stattfindenden Glockenspielkonzerten zuzuhören.

Der Fußgängertunnel

Der Fußgängertunnel

Der Sint-Annatunnel – oder Fußgängertunnel, wie die Antwerpener ihn nennen – wurde im Jahr 1933 eröffnet. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des Ufers kann man den Tunnel noch immer über die authentischen Rolltreppen, die bei der Eröffnung etwas Einzigartiges waren, betreten.

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Het Steen

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Regionale Produkte

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