Auf den Spuren von Rubens durch die Barockstadt Antwerpen

Großartig, überraschend, wollüstig … Die Kunstströmung Barock lässt sich mit vielen Worten umschreiben. Wenn Sie durch Antwerpen schlendern und sich die reich verzierten Fassaden und Interieurs der Kirchen und Kapellen anschauen, werden Sie verstehen, warum Antwerpen sich als das „Musterbeispiel einer Barockstadt der Niederlande” schlechthin bezeichnen darf. Folgen Sie den Spuren des Barockmalers Peter Paul Rubens und entdecken Sie, wie prachtvoll und extravagant eine Stadt sein kann.

Corona-Nachrichten

Visit Antwerpen befolgt die behördlich auferlegten Maßnahmen zur Begrenzung der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Leider sind Geschäfte, Cafés und Restaurants derzeit geschlossen, Museen und kulturelle Einrichtungen werden nicht geöffnet und organisierte Führungen finden nicht statt. Bitte beachten Sie, dass einige der Aktivitäten in den folgenden Artikeln vorübergehend nicht stattfinden, lassen Sie sich dennoch inspirieren und freuen Sie sich auf einen Besuch in Antwerpen.

Unterwegs mit dem Rubens-Stadtführer  

Lassen Sie sich von dem Rubens-Stadtführer durch Antwerpen führen. Auf diesem Stadtrundgang entdecken Sie anhand der sieben Todsünden und Tugenden, wie Rubens und seine Zeitgenossen gelebt haben, und erhalten auch ein schönes Bild des Lebens im 17. Jahrhundert in Antwerpen. Sie erfahren, wie Rubens sich zu einem der größten Maler seiner Zeit entwickelte und können die herrlichen Kunstwerke aus dieser Antwerpener Blütezeit bewundern. Der Stadtführer ist für 3,50 € in den Besucherzentren von Visit Antwerpen erhältlich. Möchten Sie sich noch weiter in das Leben von Peter Paul Rubens vertiefen. Besuchen Sie dann das Rubenshaus. In diesem Stadtpalast schuf der Maler seine Meisterwerke, hier spielten seine Kinder im Garten, hier empfing Rubens seine hochrangigen und sogar königlichen Gäste.

Carolus-Borromeuskirche: Ein Himmel auf Erden

Obwohl die Blütezeit des Barocks schon seit Jahrhunderten vorbei ist, taucht der überschwängliche Stil noch überall im Antwerpener Straßenbild auf und prägt auch die reich ausgestatteten Interieurs zahlreicher Kirchen, Kapellen und Häuser. Als schiere Explosion des Barocks könnte man die Carolus-Borromeuskirche am intimen Conscienceplein beschreiben. Rubens war als Maler, Dekorateur und Architekt am Entwurf des Turms, der Gestaltung der Fassade, des Hochaltars, der Decke und der Marienkapelle beteiligt. Im 17. Jahrhundert beschrieb man die Kirche als „Himmel auf Erden”. Holen Sie etwas weiter auf dem Conscienceplein einmal tief Luft. Bemerken Sie den eindringlichen Geruch alter Bücher? Der Notteboomsaal, in dem 150 000 Bücher der Kulturerbebibliothek aufbewahrt werden, gilt als verstecktes Juwel. Normalerweise kann man den Saal nur bei Ausstellungen, Konzerten oder Vorträgen bewundern. Zum Glück können Sie über diesen Link jetzt aber auch online einen Blick auf die einzigartige Ausstattung werfen.

Noch mehr barocke Orte  

Die kleinere St. Annakapelle in der Keizerstraat ist auch einen Besuch wert. Die Kapelle war ursprünglich gotisch und wurde später mit barockem Mobiliar wie dem Altar, der Kanzel, den Beichtstühlen, dem Marmorfußboden und der wunderbaren Monstranz geschmückt. Ein weiteres Juwel ist das Haus Schockaert in der Mutsaardstraat 33, das seine reiche Ausstrahlung den Fassadenvoluten, Löwenmasken und Girlanden zu verdanken hat. Gehen Sie danach weiter zum Hof van Liere, zum Museum Plantin-Moretus und zum Snijders&Rockoxhuis. Dort können Sie noch mehr überschwänglichen Luxus entdecken.

Haben Sie Lust auf weitere barocke Orte? Wie wäre es dann mit dem prächtigen Interieur des Stadtfestsaals? Oder besuchen Sie das Museum Vleeshuis und die erst kürzlich restaurierte Antwerpener Börse. 

Lassen Sie sich von einem fachkundigen Führer die Stadt zeigen

Möchten Sie noch tiefer in die Barockstadt Antwerpen eintauchen? Sammeln Sie dann weitere Interessenten und lassen Sie sich von einem fachkundigen Führer Rubens’ Antwerpen zeigen. Oder machen Sie den Stadtrundgang Barockgeschmack von Slow Travel Antwerp. In der Zeit des Barocks gelangten viele neue Geschmacksrichtungen aus Übersee nach Antwerpen. Entdecken Sie, wie die Antwerpener damit umgingen, wo sie diese Spezialitäten kauften und wie Gerichte mit diesen neuen Zutaten zubereitet wurden. 

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