Cokeryen - Photo Film Food. Tony Le Duc/Frans Snijders

Im Februar 2018 wird das (neue) renovierte Snijders&Rockox Haus eröffnet. Beide Häuser, die inzwischen sorgfältig restauriert wurden, werden zusammengelegt. Die erste Ausstellung im Snijders&Rockox Haus unter dem Titel „Cokeryen” ist der Kochkunst gewidmet. Es gelingt dem kulinarischen Fotografen Tony Le Duc, Grundnahrungsmittel zur Kunst zu erheben. Diese Gabe besaß auch der Barockmaler Frans Snijders.

Kulinarisches Erlebnis

Wir werfen einen Blick über die Schultern von Nicolaas Rockox und Frans Snijders und schauen uns an, wie man Kunst macht, sammelt und ausstellt, betrachten Märkte und gedeckte Tische, Natur und Gärten, den Humanisten und den einfachen Bürger in der unruhigen Barockzeit.

Der Foodfotograf Tony Le Duc geht einen Dialog mit den Vertretern des guten Geschmacks aus dem 17. Jahrhundert, frischen Waren aus dem Meer, dem Fluss und dem Hinterland, sowie mit Frans Snijders und seinen Zeitgenossen ein. Es gelingt dem Fotografen, dem Barock ein zeitgenössisches Gesicht zu verleihen. Tony Le Duc erhebt die Grundnahrungsmittel zur Kunst. Diese Gabe besaß auch der Barockmaler Frans Snijders. Le Duc lässt sich von barocken Stillleben mit Lebensmitteln inspirieren und sorgt mit neuen Foto- und Videoarbeiten für einen anderen Blick auf das Zeitalter des Barocks.

Rezepte aus der Barockzeit

Le Duc hat noch eine andere Quelle angebohrt und sich in ein beliebtes Kochbuch von Antonius Magirus aus dem Jahr 1612 vertieft. Er wählte einige Rezepte von damals aus und zeigte sie 15 Antwerpener Küchenchefs, die eine zeitgenössische Version der alten Gerichte anfertigen sollten. Danach fotografierte Le Duc die neuen Interpretationen der Rezepte und verwendete dabei die Farbpalette des 17. Jahrhunderts, die Vielschichtigkeit und Vergänglichkeit - die Vanitas -,  dann aber in einer eigensinnigen barocken Bildgestaltung anno 2018.

Stillleben von Frans Snijders

Karpfen und Ingwer, Zimt und Rosinen; Wachteln, Drosseln, Finken und derartiges in Teig gebacken; Eintopf… eine kleine Auswahl aus der Speisekarte eines Bürgers im 17. Jahrhundert. Die benötigten Zutaten finden Sie auf den imposanten Marktbildern und Stillleben von Frans Snijders und seinen Zeitgenossen. Der kulinarische Fotograf Tony Le Duc hat genau das gleiche scharfe Auge wie Snijders. Auch ihm gelingt es, die reiche Ausstrahlung der Nahrungsmittel auf seinen Bildern festzuhalten und daraus eine Augenweide zu machen. Le Duc spielt mit Farbe und Komposition. Wenn man seine Fotos neben die Stillleben aus dem 17. Jahrhundert hängt, entsteht ein faszinierendes Spannungsfeld. Durch die auf den Boden projizierten Foto- und Filmarbeiten werden die ausgestellten Gemälde noch einmal besonders hervorgehoben und verstärkt.

Eine herrliche Ausstellung im Haus und Atelier von Frans Snijders. Sollten Sie davon Appetit bekommen haben, dann können Sie in einem Restaurant oder am Barock-Food-Truck selbst ein typisches Barockgericht probieren.

Snijders&Rockox Haus | 28.09.2018 - 13.01.2019

KBC Rockoxhuis Antwerpen

Contact

Keizerstraat 10
Antwerpen
+32 32 01 92 50
http://www.rockoxhuis.be
inforockoxhuis@kbc.be

Book now

Opening Days

Special opening days

Special closing days

Individual visitors

Price per person: 8

Für Inhaber der Baroque Festival Card ist der Eintritt frei.

Das ganze Museum ist rollstuhlzugänglich.

Erreichbarkeit.

Reduction rates

> 60: 6.

< 18: 0.

: 6.

Card holders

City Card: true.

Groups

Prices

Minimum people per group.

Maximum people per group.

Price per person: €

Price per group: €75

Schools

Prices

Minimum people per group.

Maximum people per group.

Price per person: €

Price per group: €

Anderem auch für

BAROQUE BOOK DESIGN - copyright Collectie Museum Plantin-Moretus Antwerpen

BAROQUE BOOK DESIGN

Wie hat sich das Buch in der Barockzeit entwickelt? Warum arbeiteten Verleger wie Balthasar Moretus mit bedeutenden Künstlern zusammen? Wer sorgt heute für Innovationen in der Buchbranche?

Flämische Meister in situ - copyright Dave Van Laere

Flämische Meister in situ

Alte flämische Meister in situ führt Sie zu den Gemälden alter flämischer Meister aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert.

[object Object]