Modernismus – 20. Jahrhundert

Als der Erste Weltkrieg Antwerpen beschädigt hinterließ, war es Zeit für eine optimistische Erneuerung. Antwerpener Architekten antworteten darauf mit einem funktionellen, erneuernden Stil, der keinen Platz für Verzierung ließ. Laufen Sie mit durch das modernistische Antwerpen!

Die modernistische Architektur konzentriert sich auf das Funktionelle und die Erneuerung. Die Strömung zeichnet sich durch geometrische Strukturen, Flachdächer und die konsequente Wahl neuer Baumaterialien und Techniken aus. Bei dieser optimistischen Strömung dreht sich alles um das Vorausschauen und das Loslassen von dem, was überflüssig ist. Architektonisch äußert sich das in einer neuen, straffen Nüchternheit. So entstand der Boerentoren, der erste belgische Wolkenkratzer. Andere modernistische Antwerpener Meisterwerke sind das Haus Guiette des renommierten Architekten Le Corbusier, die Gebäude des Instituts für Tropenmedizin (Tropische Geneeskunde), der Sankt-Annatunnel und der Schwimmbadkomplex an der Veldstraat.

Innerhalb des Modernismus sucht die spirituellere Pilgrim-Bewegung nach idealer Schönheit und inhaltlichem Mehrwert. Die Walburgiskirche, die Flor van Reethentwarf, zeugt davon. Im Jahre 1930, nach der Weltausstellung, erbaute Antwerpen das vollständig modernistische Ausstellungsviertel, und sie begann mit den Stadtentwicklungsprojekten in den Stadtvierteln Luchtbal und Kiel.

Nach 1945 bestimmte der Modernismus auch weiterhin das Straßenbild: Die Nieuwe Gaanderij (Neue Galerie), das Haus Braem, die Distriktshäuser von Merksem und Deurne, das Polizeihochhaus („Politietoren“) Oudaan, die Wohnung Sanders und der Singelkomplex. Gegen 1990 erschienen die ersten postmodernistischen Gebäude, wie zum Beispiel das Atelier Van Roosmalen und die Privatwohnung an der Cogels-Osylei 31a.

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Hauptbahnhof - copyright Dave Van Laere

Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof, von den Antwerpenern wegen seiner Pracht liebevoll „Eisenbahnkathedrale“ genannt, wurde 1905 eingeweiht. Bemerkenswert ist nicht nur das prunkvolle Bahnhofsgebäude im eklektischen Stil, sondern auch das Glasdach der Bahnsteighalle. Bis 2007 war der Bahnhof ein Kopfbahnhof, aber in jahrelangen Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden unterirdische Gleistunnel angelegt. Dadurch ist der Antwerpener Hauptbahnhof nun auch für Hochgeschwindigkeitszüge geeignet. 2009 kürte das amerikanische Magazin Newsweek den Bahnhof zum viertschönsten
der Welt.

Vlaeykensgang - copyright Jan Crab

Vlaeykensgang

Der geheime Vlaeykensgang stammt aus dem Jahr 1591 und verbindet die Hoogstraat, den Oude Koornmarkt und die Pelgrimstraat miteinander. Wenn Sie durch das Tor am Oude Koornmarkt 16 gehen, befinden Sie sich plötzlich in einer ganz anderen Zeit. Früher wohnten in diesem Gässchen die Schuhmacher, die die Notglocke der Kathedrale läuten mussten, und die Ärmsten der Stadt. Jetzt finden Sie hier Antiquitätengeschäfte, Kunstgalerien und das exklusive Restaurant Sir Anthony Van Dyck. Es herrscht dort eine intime Atmosphäre. Das Gässchen ist auch ein beliebter Ort, um den im Sommer stattfindenden Glockenspielkonzerten zuzuhören.

Der Fußgängertunnel - copyright Dave Van Laere

Der Fußgängertunnel

Der Sint-Annatunnel – oder Fußgängertunnel, wie die Antwerpener ihn nennen – wurde im Jahr 1933 eröffnet. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des Ufers kann man den Tunnel noch immer über die authentischen Rolltreppen, die bei der Eröffnung etwas Einzigartiges waren, betreten.

Das mittelalterliche Antwerpen  - copyright Jan Crab

Das mittelalterliche Antwerpen

Wer das mittelalterliche Antwerpen entdecken möchte, muss an Giebeln und Fassaden vorbeigehen und Gebäude anschauen dürfen. Spuren der frühesten Stadt am Strom enthüllen sich vor allem den alerten Detektiven – auch in Straßennamen und Stadtplänen.

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