Sechs Gründe zum Besuch des Rubenshauses

Im Rubenshaus können Sie seit kurzem sieben neue Top-Ausstellungsstücke bewundern, darunter Malereien von Anthony van Dyck und Jacob Jordaens. Die Stücke, die als Leihgabe gegeben wurden, wurden niemals vorher der Öffentlichkeit gezeigt. Außer den neuen Arbeiten geben wir Ihnen noch fünf andere gute Gründe, um das Rubenshaus zu besuchen.

1. Der Geist von Rubens

Das Rubenshaus ist mehr als ein Museum. Hier tritt man in das Leben des größten Barockkünstlers im Norden der Alpen. In dieser palastartigen Umgebung verbrachte Peter Paul Rubens (1577-1640) 25 Jahre seines Lebens mit seiner Familie und realisierte den Löwenanteil seines Oeuvres. Er war nicht nur ein erfahrener Maler, sondern auch Architekt, Diplomat, enthusiastischer Sammler, Wissenschaftler, Ehemann und Vater.

2. Clara Serena

Das Porträt von Clara Serena war das Top-Ausstellungsstück der Expo ‘Rubens privat’. Das Rubenshaus erhielt dieses Werk von Rubens nun als langfristige Leihgabe. Das Porträt sorgte im Jahre 2015 für sehr viel Wirbel, als sich herausstellte, dass Rubens das Werk gemalt hatte und nicht ein Nachfolger, wie lange gedacht wurde. Clara Serena war die älteste Tochter von Rubens und Isabella Brant. Sie erlebte eine herrliche Kindheit, starb aber, als sie kaum 12 Jahre alt war, im Jahre 1623.

3. Ankündigung

Rubens beginnt die Arbeit an dieser Malerei nach seinem Aufenthalt in Italien, wo er unter den Eindruck des Werks der großen Renaissancemaler geraten war. In der Bibel wird erzählt, wie die Jungfrau Maria Besuch vom Engel Gabriel erhielt, der ihr voraussagte, dass sie die Mutter von Christus werden würde. Maria ist in ihrem Wohnzimmer abgebildet. Die häusliche Atmosphäre wird durch das Rohrkörbchen mit Marias Näharbeit und die schlafende Katze rechts unten noch verstärkt.

4. Das Atelier von Rubens

Das Atelier von Rubens ist einer der Höhepunkte des Rubenshauses. Die Abmessungen des Raumes sind beeindruckend. Vor Ort demonstriert er sein Talent als Maler und Organisator. Lehrlinge, Assistenten und Kollegen unterstützen ihn bei der Produktion seines Werks. Über Rubens Mitarbeiter ist nicht viel bekannt. Wir kennen nur einige Namen, darunter Justus van Egmont (1602-1674). Dieser arbeitete derart gut im Stil von Rubens, dass sein späteres Werk lange Zeit als ein echte Rubens angesehen wurde.

5. Neue Leihgaben: Von van Dyck bis Jordaens

Seit kurzem können Sie zum ersten Mal ein neues Selbstporträt von Anthony van Dyck (1599-1640) im Rubenshaus anschauen. Das Top-Ausstellungsstück tauchte unlängst im Kunsthandel auf und ist mit dem bekannten Selbstporträt von van Dyck aus der National Portrait Gallery in London fast identisch. Van Dyck war der talentierteste Lehrling von Rubens. Daneben entdecken Sie im Rubenshaus noch sechs andere neue Leihgaben, die niemals vorher zu sehen waren.

6. Das Rubenshaus

Das Rubenshaus ist eine der bekanntesten Künstlerwohnungen der Welt. Um 1610 entwarf Rubens seinen eigenen kleinen Stadtpalast. Unweit des Meir, damals und heute ein begehrtes Stückchen Stadt. Sie betreten das Rubenshaus durch das Haupttor. Dieses geht auf den eleganten Hinterhof hinaus. Der Portikus verbindet Wohnhaus und Atelier und bildet den beeindruckenden Durchgang zum Garten, einem idealen Ruhepunkt, um Ihren Besuch abzuschließen.

Weitere Informationen

Het Rubenshuis, Wapper 9-11, 2000 Antwerpen
von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

rubenshuis.be, www.facebook.com/rubenshuis

© Rubenshuis, Antwerpen

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Sankt Carolus Borromäuskirche

Die Rubenskirche schlechthin. Der Künstler gestaltete die größten Teile der Fassade und die Spitze des Turms. Die Barockkirche wurde zwischen 1615 und 1621 von den Jesuiten erbaut.

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Treten Sie ein in das Leben des bedeutendsten Barockkünstlers nördlich der Alpen.

 

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Rockoxhaus

Dieses Museum war früher das Haus von Nicolaas Rockox. Er lebte im 17. Jahrhundert und war Bürgermeister, Kunstsammler und Freund von Rubens. Im Rockoxhaus ist die Ausstellung „Das goldene Kabinett“ zu sehen. Sie umfasst eine große Zahl von Spitzenwerken vor allem flämischer Maler vom Spätmittelalter vom Barock. Die Gemälde sind Leihgaben des Königlichen Museums für Schöne Künste, das wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten bis 2018 geschlossen ist. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie ein großbürgerliches „Kunstkabinett“ im 16. und 17. Jahrhundert aussah.
Sammlung
Werke von Rubens, Van Dyck, Jordaens, Teniers, Breughel, Metsijs usw.

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